Volles Haus beim Fachbereich Hebetechnik

Der Fachbereich Hebetechnik beschäftigte sich unter anderem mit neuen Sicherheitsrichtlinien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23 Teilnehmer begrüßte Wolf-Erik Schmitt, Leiter des Fachbereichs Hebetechnik, im ASA-Bundeverband am 8. Mai zur jährlichen Tagung seines Fachbereichs in Waging am See. Die Hersteller und Importeure von Hebetechnik hatten in ihrer Sitzung zahlreiche technische Detailfragen zu Novellierungen von Sicherheitsanforderungen in der Richtlinie DIN EN 1493 zu bearbeiten.

Hebebühnen gehören zu den am häufigsten genutzten Werkstattausrüstungen in Werkstätten. Entsprechend hoch sind die Sicherheitsanforderungen, die beispielsweise auch Berufsgenossenschaften an die Technik stellen. Problematisch für europäische Hersteller sind wachsende Billigangebote aus Asien, die bei Materialqualität und funktionaler Sicherheit häufig nicht den hohen europäischen Standards entsprechen.

Der Sicherheit in den Werkstätten dient auch eine neue Entwicklung des ASA-Mitgliedsunternehmens Herrmann AG, die das Unternehmen im Vorfeld der Fachbereichssitzung präsentierte. Die mit Drucksensoren ausgestatteten so genannten Safety Pads werden an Stelle der Aufnahmeteller in den Tragarmen von Hebebühnen montiert. Beim Anheben erfassen die Sensoren die Last pro Tragarm und übertragen diese per Funk an eine mit der Hebebühne verbundene Steuereinheit. Werden dabei einzelne Tragarme überproportional stark belastet und droht ein Abkippen des anzuhebenden Fahrzeugs, schaltet die Steuerung den Hebevorgang automatisch ab. Der Mitglieder des Fachbereiches wollen in den nächsten Wochen darüber beraten, ob die Safety Pads als Branchenlösung für alle Hebetechnik-Hersteller geeignet sind.

Ein eingespieltes Team: Wolf-Erik Schmitt (r.) und sein wiedergewählter Stellvertreter Julien Cortey

Die Fachbereichsmitglieder wählten in ihrer Sitzung außerdem Julien Cortey, Produktmanager beim Hersteller Beissbarth, einstimmig für weitere zwei Jahre zum stellvertretenden Fachbereichsleiter.