Endrohrprüfung in Sicht

Ab Mitte 2017 sollen voraussichtlich bei allen AU-pflichtigen Fahrzeugen wieder die Abgase am Endrohr obligatorisch gemessen werden. Foto: AVL

Ab Mitte 2017 sollen voraussichtlich bei allen AU-pflichtigen Fahrzeugen wieder die Abgase am Endrohr obligatorisch gemessen werden. Foto: AVL

Als Folge des Skandals um manipulierte Abgaswerte zeichnet sich ein Umdenken seitens der Politik ab: „Gerade mal ein Jahr nach der Einführung des AU-Leitfadens 5 plant das BMVI die generelle Wiedereinführung der Endrohrprüfung für alle AU-pflichtigen Kraftfahrzeuge“, sagt Harald Hahn, Leiter des ASA-Fachbereichs Diagnose. Vorgesehen sei, dass ab Mitte 2017 bei allen AU-pflichtigen Fahrzeugen wieder die Abgase am Endrohr obligatorisch zu messen sind. Der ASA-Bundesverband begrüßt die Entscheidung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. „Wir haben in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, dass nationale und internationale Studien ganz eindeutig belegen, dass die OBD die Endrohrprüfung nicht ersetzen kann“, verdeutlicht Hahn. Gleichzeitig weist er aber auch darauf hin, dass für eine effiziente Endrohrprüfung die Grenzwerte dringend nach unten angepasst werden müssen. Er fordert vor allem für Selbstzünder einen maximalen Trübungswert von 0,2 m-1, um defekte Abgaskomponenten zuverlässig erkennen zu können. Das Messen der NOx-Werte im Rahmen der AU sei aufgrund der noch nicht definierten Kondtionierungsabläufe aktuell nicht umsetzbar. Daran werde jedoch im Rahmen der europäischen SET II-Studie gearbeitet, an der sich unter anderem auch die Werkstattausrüster beteiligen.

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