Mit der Richtlinie 2006/40/EG hat die EU entschieden, dass ab dem 1.1.2011 Fahrzeugmodelle der Klasse M1 nur noch mit einem umweltfreundlichen Kältemittel homologiert werden dürfen. Ab dem 1.1.2017 gilt dies auch für alle Neufahrzeuge. Als Alternative zum klimaschädlichen und weit verbreiteten R134a sind die Kältemittel R1234yf und R744 (CO2) im Gespräch. Für Werkstattarbeiten an Klimaanlagen mit alternativen Kältemitteln werden neue Klimaservicegeräte benötigt. Vor diesem Hintergrund haben die im ASA-Verband organisierten Hersteller und Importeure von Klimaservicegeräten Anfang des Jahres 2011 den ASA-Fachbereich Klimaservicegeräte gegründet. Vorsitzender ist Mark Degenhardt, Geschäftsführer der Hella Nussbaum Solutions GmbH.

Der ASA-Fachbereich Klimaservicegeräte hat zum Ziel, praktikable Lösungen für die technische Gestaltung der neuen Klimaservicegeräte und die Rahmenbedingungen für Servicearbeiten an Klimaanlagen mit alternativen Kältemitteln zu definieren. Damit soll sichergestellt werden, dass den Kfz-Werkstätten künftig geeignete Klimaservicegeräte und die nötige Unterstützung zu marktgerechten Preisen zur Verfügung stehen.

Dieses Ziel verfolgt der ASA-Fachbereich Klimaservicegeräte auch auf EU-Ebene. Aus diesem Grund wurde auf Initiative des ASA-Fachbereichs Klimaservicegeräte Ende 2011 die EGEA Working Group (WG) 9 – Mobile Air-Conditioning Systems (MAC) – gegründet. Innerhalb dieses Gremiums soll ein europäischer Standard für neue Klimaservicegeräte definiert werden, der sich sowohl an gültigen Normen als auch an den Anforderungen des Aftermarket orientiert.

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