Der ASA-Fachbereich Diagnose und Abgasmessgeräte hat zum Ziel, Kfz-Werkstätten und Prüforganisationen für deren Aufgaben an den aktuellen Stand der Fahrzeugtechnik angepasste Prüftechnik und technische Informationen zur Verfügung zu stellen. Er ist in seiner Konstellation sehr vielseitig aufgestellt. Hier sind neben den Herstellern und Importeuren von Diagnose- und Abgasmessgeräten auch Unternehmen vertreten, die Batterielade- und Batterietestgeräte und technische Informationen für den freien Kfz-Reparaturmarkt anbieten. Leiter des ASA-Fachbereichs Diagnose ist Harald Hahn, Geschäftsführer der AVL DiTEST GmbH in Fürth.

Dank seiner engagierten Mitarbeit in technischen Ausschüssen und politischen Gremien ist der ASA-Fachbereich Diagnose bei gesetzgeberischen Änderungen frühzeitig in die jeweiligen Prozesse eingebunden und kann diese mit gestalten. Damit ist sichergestellt, dass den Kfz-Werkstätten und Prüforganisationen rechtzeitig die entsprechende Gerätetechnik zur Verfügung steht.

Der ASA-Fachbereich Diagnose arbeitet schon seit Jahren an der Reformierung der Abgasuntersuchung und deren Anpassen an aktuelle EU-Richtlinien mit. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Prüfen der Rußemissionen bei modernen Dieselfahrzeugen mit Partikelfilter. Die ASA-Mitglieder haben dafür eine neue Messtechnik entwickelt, die nach dem Streulichtverfahren arbeitet und in der Lage ist, defekte Dieselpartikelfilter sicher zu detektieren. Die neuen Geräte haben im Rahmen verschiedener Studien ihre Leistungsfähigkeit und Praxistauglichkeit unter Beweis gestellt. In einem gemeinsam mit der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) finanzierten Forschungsvorhaben wurde auch bestätigt, dass die neuen Messgeräte neben der Partikelmassenkonzentration auch den k-Wert zuverlässig ermitteln können – und das mit einer um bis zu 100mal höheren Genauigkeit als bisherige Opazimeter. Nun wird mit Hochdruck an der Zulassung dieser Geräte für die Durchführung der AU gearbeitet.

Der ASA-Fachbereich Diagnose ist im Rahmen seiner Mitarbeit in der EGEA seit vielen Jahren auch auf europäischer Ebene sehr aktiv. Beispiele hierfür sind die Begleitung der von der EU-Kommission in Auftrag gegebene TEDDIE-Studie oder das Mitwirken bei der Definition der Inhalte für die Datenlieferung an die Gerätehersteller im Sinne der Euro 5/6-Verordnung. Hier hat der ASA-Fachbereich Diagnose mit dazu beigetragen, dass sowohl die Diagnosetiefe als auch die Diagnosefunktionen von universellen Diagnosegeräten im Sinne einer noch besseren Unterstützung des freien Kfz-Reparaturmarktes künftig deutlich zunehmen werden.

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